Vom Flick-Flack bis zum Bauchtanz – 31. „Sexisches Faschingsturnen“ des TV Stahl Freital

Freital . Einen stimmungsvollen Auftakt für das Wettkampfjahr 2018 vollführten die Gerätturner beim 31. „Sexischen Faschingsturnen“ des TV Stahl Freital in der Sporthalle des Weißeritzgymnasiums an der Krönertstraße in Freital. Dabei gaben speziell die Turnernarren aus den Landesturnverbänden Berlin und Brandenburg sowie aus Thüringen in puncto Teilnahme und Leistung den Ton an. Nur drei Aktive aus Sachsen, Turner vom USV TU Dresden, hatten sich dieses Jahr in das bunte Starterfeld gemischt. Vom gastgebenden TV Stahl Freital war ebenfalls kein Wettkämpfer am Start.  Unter den  „Bat Mans“, Cowboys, Piraten, orientalischen Haremsdamen und vielen anderen farbigen Phantasiekostümen stachen die Potsdamer Turnerinnen mit dem Vorjahressieger Henry Wittkopf als „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ besonders auffällig hervor. Doch als originellster Turner an allen Geräten schoss der Dresdner TU Turner Klaus Wolf als „Bayer im Huckepack“ den berühmten Vogel ab und wurde dafür ausgezeichnet. Allen Teilnehmern kann bescheinigt werden, dass sie ihre Übungen mit viel Engagement und Kreativität zusammengestellt und vorgetragen haben. Als „Frosch“ verkleidet erhielt z. B. die amtierende Deutsche Meisterin der AK 60 Ursula Willwohl aus Frankfurt/O. am Balken mit 9.60 Punkten und am Boden mit 9,50 Punkten Spitzenwertungen. Mit 9,80 Punkten war Antje Sägebrecht (AK 50) aus Fürstenwalde am Balken die Allerbeste. Vorjahressieger Henry Wittkopf aus Potsdam, als „Schneewittchen“ verkleidet, bestach mit seinen Übungen am Hochreck mit 9,35 und Boden mit 9,55 Punkten. Angenehm auffällig war die Teilnahme vieler jüngerer Aktiven, die damit gleichzeitig auch das Leistungsniveau merklich anhoben.

 Den Sieg beim „31“. errang das zusammengeloste Paar Ulrike Templin (TV NO Berlin) und Birgit Tuchen (TuSG Steglitz 1878) mit 18,52 Punkten hauchdünn vor Karl-Heinz Hiller (TV NO Berlin) und der amtierenden Deutschen Meisterin der AK 60 Ursula Willwohl (TUS Frankfurt/O.), die 18,37 Punkte für ihre Darbietungen erhielten. Dritte mit 18,33 Punkten wurden Rene Hübsch vom TSV Germania Werdau und Partnerin Mareen Lange vom USV Potsdam. Als bester Dresdner kam Klaus Wolf vom USV TU mit seiner Berliner Partnerin Rebekka Sosoth und 17,72 Punkten auf den 12. Rang bei insgesamt  18 gestarteten Wettkampfpaaren.

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